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11.02.2019-22.02.2019 Death Valley Nationalpark

Aktualisiert: Sept 26

Am 11.02.2019 startete unsere lang ersehnte Reise zum Death Valley Nationalpark. Für mich selbst war es der zweite Urlaub in den USA. Im Jahr 2010 war ich schon mal in den Great Plains unterwegs um auf Tornado Jagd zu gehen. Zwischen den beiden Reisen lagen allerdings 10 Jahre Pause. Drum freute ich mich natürlich umso mehr wieder in die USA reisen zu können. Da das Land für mich einen besonderen Scharm hat. Vielleicht liegt es auch daran das wir Verwandtschaft dort haben.

Nun gibt es kurz noch Wissenswertes bevor wir mit den Bildern starten.

Der Death-Valley-Nationalpark umspannt ein Gebiet im Osten Kaliforniens und in Nevada. Bekannte Wahrzeichen sind der Titus Canyon mit einer Geisterstadt und farbenfrohen Gesteinen sowie die Salzpfanne des Badwater Basin, des tiefsten Punkts Nordamerikas.

In den Höhenlagen schlängelt sich der Telescope Peak Trail durch Kiefernwälder. Nördlich der spitzen Salzstrukturen namens Devil’s Golf Course liegen die Mesquite Sand Dunes, in denen Klapperschlangen heimisch sind.




Bildergalerie:



Maximilian, Frank, Dennis


Die Entstehung des Death Valley begann vor etwa 3 Mio. Jahren, als Kräfte im Erdinneren die Oberfläche in Blöcke brachen und ein abwechselndes Berg- und Talmuster schufen. Während der Eiszeit bildeten sich Seen im Bassin. Dabei hinterließen sie verschiedene Schlammschichten und große Salzablagerungen, die sogar heute noch sichtbar sind. Indigene leben bereits seit 9.000 Jahren in diesem Gebiet und nannten die Region „Ground Afire” (übersetzt: „in Flammen stehender Boden“). Den eher unheimlichen Namen „Tal des Todes“ erhielt die Region erst vor relativ kurzer Zeit: Als 1849 eine Gruppe von Pionieren und Goldsuchern von Salt Lake City aus aufbrach, um den alten spanischen Weg entlang nach Kalifornien zu ziehen, erreichten die Teilnehmer nach mehrmaliger Trennung auf der Suche nach Abkürzungen völlig erschöpft – aber lebendig – ihr Ziel. Sie benannten die Gegend „Death Valley“, nahmen jedoch mehr in Bezug auf das öde und einsame Landschaftsbild. Trotz der mühseligen dreimonatigen Reise kam es nur zu einem Todesfall innerhalb der Gruppe.

Das Tal beeindruckt durch sein spektakuläres, farbenfrohes Ödland, der Kulisse mit den schneebedeckten Bergen und den Sanddünen und Canyons. Regenwolken kommen hier nur höchst selten vor. Wenn es dann tatsächlich einmal regnet, verwandelt sich die Wüste in einen blühenden Garten. Trotz der widrigen Umweltbedingungen findet man mehr als 1.000 verschiedene Pflanzenarten im Park. Sie konnten sich an die hiesigen Klimaverhältnisse anpassen. Sobald die Sonne untergeht, fallen die Temperaturen aufgrund der trockenen Luft recht schnell. Im Juli erwärmt sich die Wüste auf bis zu 47°C – trotzdem kommen hier fast eine Million Besucher her. Sie nehmen zumeist die rund 210 km lange Straße durch den Nationalpark.


#traum

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